Die Konzertreihe "Titus beflügelt"

Die Titus Kirche auf dem Bruderholz in Basel konnte sich nach vielen Benefizkonzerten einen neuen Konzertflügel erwerben. Als Folge ist die Konzertreihe "Titus beflügelt" entstanden mit dem Ziel, interessante Konzertprogramme mit Einbezug des neuen Bösendorfer-Flügels zum Klingen zu bringen. Gründerväter der Reihe sind die beiden Pianisten Jean-Jacques Dünki und Mischa Sutter. Seit 2008 ist Mischa Sutter als künstlerischer Leiter für die Reihe verantwortlich. Pro Saison finden fünf Konzerte statt.

Konzerte der Reihe "Titus beflügelt

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  • So, 18.11.2018
    17:00 Uhr

    Titus Kirche, Im tiefen Boden 75, 4059 Basel

    Die 1930er-Jahre

    Carl Wolf, Klavier.

    Moderierter Klavierabend mit Werken von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Frédéric Chopin und Franz Schubert.

  • So, 20.01.2019
    17:00 Uhr

    Titus Kirche, Im tiefen Boden 75, 4059 Basel

    Zu zwei / zu vier Händen

    Amy Lin & Jean-Jacques Dünki spielen Schumann (op. 14, 22, 66) und Dünki (Nouveaux contes obliques, 2001)

  • So, 17.02.2019
    20:00 Uhr

    Titus Kirche, Im tiefen Boden 75, 4059 Basel

    Der Kosmos singt

    Ein literarisches Kammerkonzert mit Musik von Wolfgang Amadé Mozart und Texten von Karl Barth. 

    W. A. Mozart: Klavierquartett g-Moll KV 478
    W. A. Mozart: 
    Klavierquartett Es-Dur KV 493

    Manuel Oswald, Violine
    Lea Boesch, Viola
    Judith Gerster, Violoncello
    Mischa Sutter, Klavier

    Christian Sutter, Konzept und Lesung

  • Sa, 18.05.2019
    19:30 Uhr

    Titus Kirche, Im tiefen Boden 75, 4059 Basel

    Goldbergvariationen

    Klavierabend mit Bachs «Goldbergvariationen» BWV 988.

    Benjamin Engeli, Klavier

  • So, 16.02.2020
    17:00 Uhr

    Titus Kirche, Im tiefen Boden 75, 4059 Basel

    Der Rose Pilgerfahrt

    Robert Schumanns "Rose Pilgerfahrt" in der Urfassung für Chor und Klavier. 

    Vokalensemble "larynx"
    Mischa Sutter, Klavier
    Jakob Pilgram, Leitung

    Robert Schumanns Märchenidyll Der Rose Pilgerfahrt (1851) war bis ins erste Drittel des 20. Jahrhunderts fester Bestandteil im Repertoire vieler Chorvereine. Dass es heute nahezu vollständig aus dem Konzertleben verschwunden ist, wird vielfach dem sentimentalen, ganz dem romantischen Zeitgeschmack verbundenen Libretto von Moritz Horn angelastet, das typisch romantische Topoi (Erlösungsgeschehen, Einbruch des Phantastischen in die Wirklichkeit) mit biedermeierlichen Idealen (heile Dorfwelt, häusliches Mutterglück) verquickt und im 20. Jahrhundert schnell unmodern wirkte. Schumanns musikalische Umsetzung zeigt jedoch seine experimentelle und stets innovative Auseinandersetzung mit der Gattung Oratorium: er spielt zum Beispiel geschickt mit den Formen Rezitativ, Arioso und Volkslied, die auf knappem Raum abwechseln. Robert Schumann selbst bevorzugte die Urfassung mit Klavierbegleitung, die 1851 bei einem Hauskonzert in Schumanns Düsseldorfer Privatwohnung uraufgeführt wurde.